Bush, der Arafat nie als Verhandlungspartner akzeptiert hatte, drückte dem palästinensischen Volk sein Beileid aus: "Der Tod Jassir Arafats ist ein bedeutender Moment in der palästinensischen Geschichte." Der britische Premierminister Tony Blair betonte, das Wichtigste sei, den Nahost-Friedensprozess neu zu beleben. Arafat bezeichnete er als "große Leitfigur für das palästinensische Volk". Russlands Präsident Wladimir Putin erklärte, Arafat habe sich "sein ganzes Leben für die gerechte Sache des palästinensischen Volkes" eingesetzt. Er habe bis zuletzt für das "Grundrecht der Palästinenser auf einen eigenen, unabhängigen Staat" gekämpft. Israels Premier Ariel Scharon sieht die Chance auf eine "historische Wende". Seine Regierung werde sich bemühen, mit der neuen Palä ;stinenserführung rasch eine friedliche Lösung auszuhandeln. Arafats Tod sollte laut UN-Generalsekretär Kofi Annan weltweit zu verstärkten Anstrengungen führen, den Palästinensern auf friedliche Weise zu ihrem Recht auf Selbstbestimmung zu verhelfen. Papst Johannes Paul II. bezeichnete Arafat als "Führer von großem Charisma", der sein Volk liebte und es in die nationale Unabhängigkeit führen wollte. (dpa/ab)