Bush und die Staatschefs Russlands und Chinas, Wladimir Putin und Hu Jintao, teil. Die Apec-Staaten betonten, wie wichtig die Doha-Runde für das Wohlergehen aller Staaten sei. Der gleiche Appell ging auch von den Finanzministern und Notenbankchefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G 20) aus, die zeitgleich in Melbourne (Australien) tagten. Die Apec-Staaten kündigten neue Konzessionen beim Abbau von Handelsschranken im Agrarbereich an und forderten die Handelspartner, darunter die EU, auf, mitzuziehen.
Die Apec-Länder bezeichneten die Korruption in ihrer Abschlusserklärung als "eines der größten Hindernisse für wirtschaftliche und soziale Entwicklung". Sie kündigten einen entschlossenen Kampf gegen die Schmiergeldkultur an.
Die US-Initiative für eine südostasiatische Freihandelszone bekam nur begrenzte Zustimmung. "Zurzeit gibt es praktische Schwierigkeiten, über eine Freihandelszone in Südostasien zu verhandeln, aber es ist durchaus angemessen, effektivere Wege zur Handels- und Investitionsliberalisierung auszuloten", hieß es vage.
Russland und die USA haben in Hanoi den Weg für den Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation freigemacht. Beide Seiten unterzeichneten ausstehende bilaterale Handelsvereinbarung. (dpa/kr)