Das gehe aus einer aktuellen Antwort von Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) auf eine kleine Anfrage von Kerstin Köditz (Linksfraktion.PDS) hervor.
Dabei reichten die Delikte von Bedrohung und Sachbeschädigung bis hin zu Volksverhetzung. In einem Fall waren es Hakenkreuzschmierereien in Dresden mit der Parole "Kauft nicht bei Juden".
Eindeutiger Schwerpunkt der antisemitischen Straftaten war voriges Jahr Dresden. Hier registrierten die Ermittler 17 Fälle. Leipzig liege mit neun Delikten im vorderen Bereich. Ansonsten verteilten sich die Straftaten nahezu über den gesamten Freistaat, von Plauen über Döbeln und Kamenz bis Hoyerswerda. Insgesamt wurden 2005 lediglich zehn Personen verurteilt, in einem Fall gab es eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren. (ddp/mb)