Bei den Frauen fällt der Anstieg noch höher aus. So ließen sich im Jahr 2003 13,7 Prozent der Frauen zwischen 25 und 34 Jahren Motive auf die Haut stechen. 2009 waren es bereits 25,5 Prozent.

152 Facebook-Freunde auf Arm „gestochen“

. In einem Anfang des Jahres im Internet verbreiteten Video konnte man einer Frau dabei zusehen, wie sie sich ihre 152 Facebook-Freunde auf den Arm stechen ließ. Ein Tattoo-Laden aus Rotterdam hatte mit dem Filmchen, das den Titel „Social Tattoos“ trägt, geworben. Anfang Juni stellte sich heraus, dass das Video ein Fake ist. Die Tattoo-Künstlerin aus dem Video, Dex Moelker, hatte zugegeben, dass es sich nur um Abziehbilder und nicht um echte Tattoos handelte.

Kanadier verkauft Körper als Werbefläche

. Programmierer Patrick Vaillancourt aus Montreal ist eine lebende Litfaßsäule. Er verkauft seinen Körper als Werbefläche an Firmen. Vaillancourt lässt sich Firmennamen auf seinen Rücken stechen. Mit der Aktion sammelt er Geld für die Menschen in Haiti. Weil die Firmennamen mit einem Quadratmillimeter winzig klein sind, zeigt der Kanadier die Namen auch auf einer Internetseite. 35 Kanadische Dollar kostet ein Tattoo auf Vaillancourts Körper. Insgesamt 1,5 Millionen will er so einnehmen.