Die Wohnung befindet sich demnach direkt gegenüber der Asylunterkunft. Dabei habe der älteste Täter gleich zu Beginn angekündigt, "das Ding wird heute Abend brennen."

Laut Anklageschrift sollen die Männer in der Nacht vom 11. auf den 12. November 2015 drei Molotow-Cocktails gegen die Fassade eines Wohnhauses geworfen haben. Sie stehen deshalb wegen versuchten Mordes und schwerer Brandstiftung vor Gericht.

Zum Zeitpunkt des Anschlags schliefen 39 Asylbewerber in dem Gebäude, die Hälfte davon Kinder. Verletzt wurde niemand. Die Angeklagten hätten aufgrund ihrer ausländerfeindlichen Gesinnung "ein Exempel statuieren wollen", sagte der Staatsanwalt in seiner Anklage.

Die beiden 35-jährigen Angeklagten schwiegen zum Verhandlungsauftakt. Der Prozess wird am Montag fortgesetzt.