. Die Serie hat offenbar in Friedersdorf (Dahme-Spreewald) ihren Anfang genommen. Dort hatte ein Mann am Wochenende versucht, ein achtjähriges Mädchen in einen weißen Transporter zu ziehen; dessen elfjährige Begleiterin war jedoch geistesgegenwärtig: Sie warf einen Stein gegen die Frontscheibe des Wagens.

Aus dem gesamten Spreewald häufen sich nun die Berichte von ähnlichen Vorfällen: In Lübben soll ein Junge auf seinem Schulweg von einem Unbekannten auf verdächtige Art und Weise angesprochen worden sein. Und in Lübbenau flüchtete ein Zwölfjähriger am Dienstag verängstigt in einen Supermarkt, als ihn der Fahrer eines dunklen Autos zum Einsteigen veranlassen wollte. „Ich wurde von einem aufgeregten Jungen angesprochen“, erinnert sich Marktleiter Jan Radke. Und: „Wir haben ihn ernst genommen und die Polizei gerufen.“ Zeugen für den Vorfall gibt es bislang nicht. Unterdessen dementiert Jens Quitschke von der Polizei in Dahme-Spreewald das Gerücht, ein Mädchen sei in Lübben in einen weißen Transporter gezerrt worden: „Da ist nichts dran.“ Trotzdem reagieren die Schulen in der Region – in Lübben etwa wurden Grundschüler ausdrücklich belehrt, nicht mit Fremden mitzugehen.