Die Bilder der einstürzenden Türme des World Trade Centers in New York und des brennenden Verteidigungsministeriums bei Washington gingen um die Welt. US-Präsident George W. Bush reagierte mit einem Militärschlag gegen Afghanistan, wo Osama bin Laden, der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge, Unterschlupf gefunden haben sollte. Am Morgen des 11. September 2001 kaperten 19 Terroristen vier US-Boeings mit insgesamt 265 Menschen an Bord. Um 8.46 Uhr raste das erste Flugzeug in den Nordturm des World Trade Centers und setzte ihn in Brand. Um 9.03 Uhr krachte die zweite Maschine in den 411 Meter hohen Südturm. 34 Minuten später zerschellte das dritte Flugzeug im Westteil des Pentagon.
Offenbar nach einem Kampf im Cockpit stürzte kurz darauf bei Pittsburgh (US-Bundesstaat Pennsylvania) die vierte Maschine auf freiem Feld ab. Die Terroristen wollten vermutlich auch in das Weiße Haus fliegen. Die Spur der Attentäter führte auch nach Deutschland. Um den Todespiloten Mohammed Atta hatte sich in Hamburg eine Zelle von Bin Ladens Terrororganisation Al Qaida gebildet, die nach Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft maßgeblich an der Planung und Ausführung der Anschläge beteiligt war. (dpa/uf)