März 2015 an, wie die Vorsitzende Richterin Birgit Wiegand am Montag zu Beginn des Verhandlungstages bekannt gab. Es sei schwierig, Daten zu finden, an denen alle Verfahrensbeteiligten könnten.

Der Prozess gegen Detlev G. wegen Mordes und Störung der Totenruhe läuft seit dem 22. August. Der 56-Jährige ist angeklagt, im November 2013 einen Geschäftsmann aus Hannover (Niedersachsen) getötet, dessen Leiche unter anderem mit einer Elektrosäge zerstückelt und im Garten seiner Pension im Gimmlitztal (Osterzgebirge) vergraben zu haben.

Der Hauptkommissar des Landeskriminalamtes Sachsen (LKA) bestreitet die Tötung. Nach seinen Angaben hat sich der 59-Jährige im Keller der Pension selbst erhängt. Vier LKA-Beamte sagten am siebenten Prozesstag über die Suche nach Leichenteilen und die Ermittlungen am Tatort Ende November/Anfang Dezember 2013 aus. Über einer Garage entdeckten sie ein Arztzimmer - mit Gynäkologenstuhl, Waschbecken und Medizinschrank, Spritzen und Skalpellen sowie einem Monitor und DVDs.

Der Prozess soll am 3. November mit der Befragung weiterer Zeugen in Dresden fortgesetzt werden.