Im Mordprozess um eine verbrannte Schwangere haben die beiden Angeklagten am Donnerstag vor dem Berliner Landgericht die Aussage verweigert. Der 20 Jahre alte Vater des toten Kindes und sein gleichaltriger Kumpel sind wegen gemeinschaftlichen Mordes angeklagt. Gegen Mittag sollten erste Zeugen gehört werden.

Die angeklagten Männer sollen die 19-Jährige im Januar in einen Wald im Südosten der Stadt gelockt, geschlagen und ihr mit einem Messer in den Bauch gestochen haben. Danach übergossen sie die werdende Mutter laut Anklage mit Benzin und verbrannten sie und das ungeborene Kind.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die 19-Jährige bei vollem Bewusstsein verbrannte und dass mit dem Verbrechen die Geburt des Kindes verhindert werden sollte. Die Frau war im achten Monat schwanger.