Fünf Parlamentarier stimmten mit Nein, sechs enthielten sich. Schurig, Jahrgang 1958, studierte zunächst an der Technischen Universität Dresden Mathematik und später in Leipzig und Erfurt Theologie. Von 1993 an bekleitete er zehn Jahre lang das Amt des stellvertretenden Datenschutzbeauftragten in Sachsen, seit 2004 führt er die Behörde. Der Datenschutzbeauftragte hat die Behörden in Sachsen in Belangen des Datenschutzes zu beraten und zu kontrollieren.

Das Amt ist dem Landtag angegliedert. Schurig kann auf 20 Mitarbeiter bauen -Juristen, Informatiker und Verwaltungsfachleute. Alle zwei Jahre muss er einen Bericht abliefern.