Erklärtes Ziel ist der Aufbau eines Logistikstandortes für den Land- und Luftweg. Bis die ersten Flieger auf den Weg nach Nordamerika starten, dürften aber noch einige Jahre vergehen. Das amerikanische Konzept sieht einen stufenweisen Ausbau vor, der zunächst in die Entwicklung des ehemaligen Militärflughafens als ein Logistikzentrum für Schiene und Straße münden soll. Erst nach und nach sollen innereuropäische Frachtflüge und voraussichtlich erst in vier bis fünf Jahren der Transatlantikverkehr starten.
Nach Angaben von Spree-Neiße-Landrat Dieter Friese (SPD) handelt es sich um eine Investition von etwa 35 Millionen Euro, die sich über das Jahr 2008 hinaus erstreckt. In den nächsten Wochen werde man Verträge entwerfen lassen, mit denen der Betrieb des Flugplatzes dauerhaft gesichert werden soll. Ziel sei eine Übergabe zum 1. Juni. Der Flugplatz-Manager Kelly Fredericks aus Erie sprach gegenüber der RUNDSCHAU von einer möglichen Mehrheitsbeteiligung von „75 Prozent und mehr“ in einer GmbH. Mit konkreten Angaben, wie viel Jobs das Projekt letztlich schaffen könnte, hielten sich die Amerikaner bedeckt. Es wurden lediglich Vergleichszahlen genannt, wonach in Drewitz 40 bis 60 direkte Stellen geschaffen werden sollen. Nur durch Ansiedlung anderer Firmen könnte am Standort ein Mehrfaches an Arbeitsplätzen entstehen. (Eig. Ber./js)