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| 13:55 Uhr

Ambrosia in Südbrandenburg weiter auf dem Vormarsch

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Cottbus/Drebkau. Die Ambrosia ist eine bundesweit vorkommende Pflanze. Am stärksten jedoch breitet sie sich derzeit im Raum Südbrandenburg aus. Daher hat das brandenburgische Gesundheitsministerium eigens eine App entwickeln lassen, die bei der Erkennung und Kartierung der Pflanze helfen soll.

Auf einer Fachtagung in Cottbus diskutierten Experten am gestrigen Mittwoch Wege zur Bekämpfung der Allergie auslösenden Beifußpflanze. Da Drebkau am stärksten betroffen ist, erhielt Bürgermeister Dietmar Horke 20 000 Euro aus Lottomitteln, um Hilfskräfte zu finanzieren, die öffentliche Wege und Plätze von gefährlichem Bewuchs befreien.

Weitere 6500 Euro erhielt eine pulmologische Praxis, die in Cottbus eine Pollenfalle aufstellen will. Lungenfachärzte in der Lausitz müssen immer häufiger Patienten behandeln, die unter Heuschnupfen leiden, der von Ambrosia ausgelöst wird.

Da die Pflanze vermehrt an den Rändern von Transitstraßen im Spree-Neiße-Kreis wächst, sollen Transporte intensiver kontrolliert und Mähintervalle auf das Wachstum der Pflanze abgestimmt werden.