0.26 Uhr: 1000 amerikanische Fallschirmjäger nehmen nach Angaben des US-Nachrichtensenders CNN einen Flugplatz im Nordirak ohne jegliche Gegenwehr ein.

0.56 Uhr: Die Alliierten greifen erneut die irakische Hauptstadt Bagdad an. Der Korrespondent des arabischen Fernsehsenders El Dschasira vor Ort berichtet von mindestens acht Explosionen.

1.09 Uhr: Südlich der irakischen Großstadt Basra kommt es nach einem Bericht der BBC zu schweren Gefechten zwischen irakischen Soldaten und alliierten Verbänden. Britische und amerikanische Kampfflugzeuge fliegen - laut BBC - über mehrere Stunden Einsätze gegen eine Kolonne von bis zu 120 irakischen Panzern und Panzerfahrzeugen.

2.33 Uhr: Weitere Luftangriffe auf Bagdad. Nach Angaben des arabischen Fernsehsenders El Dschasira sind zehn Explosionen zu hören.

3.22 Uhr: Die US-Armee greift nach eigenen Angaben eine irakische Kolonne auf dem Weg von Bagdad in den Süden an.

4.39 Uhr: Weitere Luftangriffe auf Bagdad. 30 Explosionen sind nach Angaben des britischen Senders BBC am Morgen zu hören.

6.33 Uhr: Der US-Regierungssender Voice of America (Stimme Amerikas) kündigt an, dass die USA 30 000 zusätzliche Soldaten in den Irak-Krieg schicken wollen.

7.26 Uhr: Beim Vormarsch der US-Truppen in den Südirak werden 37 Soldaten durch Beschuss aus den eigenen Reihen verletzt, drei lebensgefährlich, berichtet ein AFP-Reporter, der eine US-Einheit begleitet.

7.43 Uhr: Bagdad wird wieder von einer Explosionsserie erschüttert. Betroffen ist vor allem der südliche Stadtrand, berichtet AFP.

9.00 Uhr: Eine britische Armeesprecherin teilt mit, dass die erste Lieferung britischer Hilfsgüter für die irakische Bevölkerung um einen Tag verschoben ist. Die Besatzung der "HMS Sir Galahad" werde die 500 Tonnen Nahrung und Kleidung erst heute im Hafen von Umm Kasr an Land bringen können.

10.17 Uhr: Ein ARD-Reporter meldet, die Iraker hätten erneut zwei Raketen auf kuwaitisches Territorium abgefeuert. Auch CNN berichtet über Luftalarm in Kuwait.

10.47 Uhr: Nach einem Bericht der BBC ist die lokale irakische Rundfunk- und Fernsehstation in der südirakischen Stadt Basra unter britischer Kontrolle. Alliierte Streitkräfte hätten den Sender übernommen und würden ihn jetzt zur Übermittlung eigener Nachrichten nutzen.

12.23 Uhr: Irakische Soldaten und Milizen versuchen nach Angaben des britischen Militärs einen "Ausbruch" aus der Hafenstadt Basra. Die Kolonne von 14 Panzern und fünf Panzerfahrzeugen sei zerstört worden, sagt ein Armeesprecher.

12.47 Uhr: Die US-geführten Streitkräfte treffen bei Luftangriffen südlich von Bagdad nach irakischen Angaben erneut einen Wohnkomplex. Es habe "viele Tote und Verletzte" gegeben, behauptet der Generaldirektor des irakischen Informationsministeriums, Udai el Tai.

13.39 Uhr: Die britischen Streitkräfte zerstören bei Gefechten nahe Basra im Südirak nach eigenen Angaben 14 gegnerische Panzer.

15.21 Uhr: Die US-Luftstreitkräfte greifen erneut Bagdad an. Die Ziele sollen laut Augenzeugen nahe dem Informationsministerium liegen.

15.36 Uhr: Kurdische Milizionäre besetzen eine irakische Stellung nahe Kirkuk im nördlichen Kurdengebiet, die zuvor von Irakern verlassen worden war, meldet AFP.

18.54 Uhr: El Dschasira zeigt Bilder von einem US-Kampfhubschrauber vom Typ Apache, der von Iraks Armee abgeschossen worden sein soll.

20.21: Iraks Verteidigungsminister General Sultan Haschim Ahmed kündigt den US-Truppen einen blutigen Straßenkampf an: "Bagdad wird uneinnehmbar sein", sagte er.

21.17 Uhr: Ein Reporter von El Dschasira meldet, dass bei Luftangriffen der Alliierten auf die Stadt Mossul über 50 Zivilisten getötet worden seien.

21.41 Uhr: Erneut schwere Luftangriffe auf Bagdad und Vororte. Ein Gebäude des Palasts der Republik am Ufer des Tigris wurde getroffen, berichtet ein AFP-Korrespondent.

22:55 Uhr: Das Pentagon räumt den Verlust einer unbemannten Drohne ein. Der Bericht über einen abgeschossenen Kampfhubschrauber vom Typ Apache sei aber "falsch", sagt ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums.

23:31 Uhr: Die Regierung in Bagdad dementiert Berichte, wonach kurdische Milizionäre eine irakische Stellung nahe Kirkuk im nördlichen Kurdengebiet besetzt haben. Derlei "Behauptungen" entbehrten jeder Grundlage, sagt Informationsminister Mohammed Said el Sahhaf in einem Interview mit El Dschasira.

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