Der Georgier habe „Anzeichen von Schwäche“ gezeigt. Die anderen drei Hungerstreikenden waren bereits in den vergangenen Tagen in die Klinik gekommen. Alle vier befänden sich nach derzeitigen Erkenntnissen in keinem kritischen Zustand und seien nicht in Lebensgefahr, hieß es.

Die vor der Abschiebung stehenden Ausländer waren vor einer Woche im Abschiebegewahrsam in Eisenhüttenstadt in den Hungerstreik getreten. Sie protestieren damit gegen den aus ihrer Sicht unmenschlichen Umgang mit Asylbewerbern in Deutschland. Am Nachmittag wollten Unterstützer der Hungerstreikenden in Eisenhüttenstadt demonstrieren. Dort befindet sich Brandenburgs zentrale Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge. Wegen des starken Zustroms von Asylsuchenden stößt das Heim seit einiger Zeit an seine Kapazitätsgrenzen.