Die Namensgebung des Feuerwerks-Sortiments sei "historisch gewachsen", hieß es in einer Stellungnahme des Unternehmens aus Mülheim an der Ruhr. Aldi Süd biete seit 2004 zum Jahreswechsel verschiedene Feuerwerks-Sortimente mit Städtenamen an. Die Sprecherin wies darauf hin, dass es sich bei den Aktionsartikeln um eine Jahresproduktion handle, die weit vor dem Verkaufsdatum hergestellt werde. Die Produktion von "Paris" habe bereits im Februar begonnen. Über die Namensgebung des Sortiments berichtete unter anderem das Online-Magazin "Meedia" und sprach von einem "Marketing-Fauxpas zu Silvester". Nutzer des Kurzmitteilungsdienstes Twitter nannten die Ware geschmacklos.

Für Böller und Raketen wird seit Dienstag in Deutschland wieder tief in die Taschen gegriffen. Zum Start des offiziellen Verkaufs drängten sich viele Feuerwerksfreunde an den Auslagen. Für die vergangene Silvesterknallerei gaben die Menschen in Deutschland 129 Millionen Euro aus.