Das Lagezentrum in Cottbus geht davon aus, dass in der Nacht zum morgigen Sonntag der Richtwert für die höchste Warnstufe vier überschritten wird.
Die Experten rechnen allerdings damit, dass der Wasserspiegel kaum über neun Meter steigt. Er bleibt dann etwa einem Meter unter der Deichkrone und dem Höchststand beim Hochwasser im Sommer 2002.
In der Schwarzen Elster sinkt das Wasser weiter. Am Pegel in Herzberg wurde die Alarmstufe zwei auf Stufe eins reduziert.
In der Neiße normalisiert sich der bislang erhöhte Wasserstand. An den Pegeln in Bademeusel und Guben wurden rund 40 Zentimeter weniger gemessen als am Vortag. Die Warnstufe eins für den Neiße-Abschnitt von der Landesgrenze zu Sachsen bis Klein Bademeusel wurde aufgehoben.
Die Spree hat derzeit kein Hochwasser.