„Wir bleiben bei unserem Grundsatz: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, sagte er beim IG-Metall-Kongress in Karlsruhe. Die nächste Tarifrunde ist im Frühjahr 2012.

Richter kippen NPD-Bundesparteitag

Die NPD muss ihren für das Wochenende geplanten Bundesparteitag verschieben oder verlegen. Sachsen-Anhalts Oberverwaltungsgericht hat das in der Anhalt-Arena in Dessau-Roßlau geplante Treffen gekippt. Die Sportstättensatzung der Gemeinde schließe die Nutzung der Halle für politische Zwecke aus, entschied das Gericht am gestrigen Montag in Magdeburg. Es gab damit einer Beschwerde der Stadt Dessau-Roßlau statt und widersprach der Vorinstanz.

Merkel besucht Vietnam und Mongolei

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am Montag zu einer viertägigen Reise nach Viet nam und in die Mongolei aufgebrochen. Im Mittelpunkt stehen neben politischen Gesprächen wirtschaftliche Aspekte. In der Mongolei, die über die begehrten Rohstoffe Seltene Erden verfügt, könnte es zur Unterzeichnung eines Abkommens kommen, hieß es aus Regierungskreisen.

Südserbische Albaner wollen zum Kosovo

Die knapp 100 000 Albaner in Südserbien wollen sich dem Kosovo anschließen. Das sei der einhellige Wunsch dieser Minderheit, berichtete der Bürgermeister der mehrheitlich von Albanern bewohnten serbischen Stadt Bujanovac, Jonuz Musliju, am Montag in Belgrad. Mehr als zehn Jahre nach den bürgerkriegsähnlichen Unruhen in dieser Region sei kein einziges Problem der dortigen Albaner gelöst worden, erklärte Musliju.

Al Qaida Jemen bestätigt Tod von Top-Terrorist

Der Al-Qaida-Ableger im Jemen hat die Tötung des US-stämmigen Top-Terroristen Anwar al-Awlaki Ende September durch einen amerikanischen Drohnenangriff bestätigt. „Sein Martyrium war das Ergebnis eines Bombenangriffes durch ein amerikanisches Fluggerät“, hieß es in einer Mitteilung von Al Qaida Jemen, die am gestrigen Montag in islamistischen Internet-Foren auftauchte und vom US-Forschungsinstitut Site zitiert wurde.

EU verurteilt erneut Gewalt in Syrien



Die EU hat die fortdauernde Gewalt gegen die Opposition in Syrien scharf verurteilt. Die Unterdrückung habe ein Ausmaß erreicht, bei dem womöglich von Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesprochen werden müsse, erklärten die EU-Außenminister am Montag in Luxemburg. Neue Sanktionen beschlossen sie nicht. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) forderte, der Druck auf Syrien dürfe nicht nachlassen.