"Der gefährliche Atommülltransport ist überflüssig, da die Castoren in eine praktisch baugleiche Halle gebracht werden", heißt es in einer Erklärung des Aktionsbündnisses Castor-Stopp Dresden. Ahaus sei nur ein Zwischenlager. Bis ein Endlager gefunden sei, könnten die Castoren in Rossendorf bleiben, wo extra eine 20 Millionen Euro teure Halle gebaut worden sei. Dadurch werde unnützes Transportrisiko vermieden und viel Geld gespart. Sachsens Regierung sieht jedoch keine Alternative zu einem Abtransport der Brennelemente nach Ahaus. Umweltminister Steffen Flath (CDU) hatte dies als die deutlich günstigere Variante verteidigt, als in Rossendorf ein Zwischenlager zu errichten. (dpa/gb)