An den Gerichten in Chemnitz, Dresden und Leipzig seien 2012 mehr als 34 400 Verfahren neu begonnen worden, ein Plus von 2,5 Prozent verglichen mit 2011.

Die Zahl der erledigten Fälle ging hingegen um 2612 auf 31 611 zurück. Die meisten endeten mit einem Vergleich, die Klage wurde zurückgenommen oder Ansprüche wurden anerkannt.

Bei nur 5120 Verfahren kam es den Angaben nach zu einem gerichtlichen Entscheid. In etwa jedem vierten Fall seien dabei die Versicherten oder Leistungsempfänger erfolgreich gewesen.

Die Dauer der Verfahren sei im Schnitt von 12,5 Monaten auf 13,1 Monate gestiegen.

Am Chemnitzer Landessozialgericht als zweiter Instanz gab es im vergangenen Jahr 3220 neue Verfahren - ein Plus von zehn Prozent.