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Airbus-Absturz: Depression des Copiloten seit 2009 bekannt

Frankfurt/Main. Mehr als eine Woche nach dem Absturz eines A320 der Lufthansa-Tochter Germanwings tauchen immer mehr Fakten auf über den Mann, der verantwortlich sein soll: Andreas L., der 27-jährige Copilot, soll die Maschine mit 150 Menschen an Bord absichtlich gegen einen Berg gesteuert haben.

Nun könnte die Lufthansa in Erklärungsnot geraten. Die Lufthansa-Verkehrsfliegerschule wusste während der Ausbildung des Copiloten von einer Depression. L. habe 2009 in einer Mail im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme seiner Ausbildung die Schule über eine "abgeklungene schwere depressive Episode" informiert, teilte die Lufthansa jetzt mit. dpa/bf Themen des Tages Seite 3