Laut Untersuchung könnten den landwirtschaftlichen Betrieben in den Landkreisen Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster und Spree-Neiße sowie in der Stadt Cottbus bis zu 40 000 Hektar Nutzfläche entzogen werden.
Als Hauptursachen für den Flächenverlust werden neben dem Bergbau in der Region auch die Waldvermehrung (etwa 10 000 Hektar), der Schutz von Gewässerrandstreifen (6165 Hektar) und die Inanspruchnahme von Bauflächen (5055 Hektar) genannt.
Vertreter der Landwirtschaft warnten vor einer weiteren Verödung strukturschwacher Gebiete und forderten mehr Mitsprache bei der Vergabe von Flächen. Jeder Hektar Verlust gefährde auf Dauer die Existenz der landwirtschaftlicher Betriebe in der Region. (Eig. Ber./klw)