"Die Idee des Zentrums ist es, Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Verwaltung zu vernetzen, um deren Potenziale zu bündeln, sichtbar und nutzbar zu machen", sagte Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU).

Ein wichtiges Thema ist zum Beispiel der effektive Einsatz von Düngern. "Damit wird etwa der Frage des Bodenschutzes Rechnung getragen", sagte Dieter Künstling von der IAK Agrar Consulting. Moderne Sensortechnik mache es möglich, während der Fahrt über ein Feld jeweils bodenabhängig die Menge des erforderlichen Düngers einzusetzen. Damit würden die Umwelt und auch Ressourcen geschont.

Wie Künstling weiter erklärte, müssen Aus- und Weiterbildung in den Agrar- und Forstbetrieben verbessert werden. Auch in der Landwirtschaft werde die Digitalisierung zu einem immer bedeutenderen Aspekt. "Der Einsatz moderner Techniken auf dem Feld und im Stall trägt entscheidend zum Tier-, Boden- und Klimaschutz bei", sagte auch Landwirtschaftsminister Schmidt.

Auf der Agra 2017 zeigen mehr als 1100 Aussteller ihre Innovationen für Land- und Forstwirtschaft sowie die Tierproduktion. Bis zum Sonntag werden rund 50 000 Besucher auf dem Neuen Messegelände in Leipzig erwartet.