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Afghane wehrt sich gegen Urteil für Mord an Ehefrau

Görlitz/Hoyerswerda. Der gewaltsame Tod einer Afghanin im Asylbewerberheim Hoyerswerda (Landkreis Bautzen) wird ein Fall für den Bundesgerichtshof (BGH). Der vom Landgericht Görlitz zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilte Ehemann hat Revision eingelegt, wie ein Gerichtssprecher am Montag sagte. dpa/roe

Die Schwurgerichtskammer in Görlitz hatte keinen Zweifel, dass der 33-Jährige im August 2016 das Gesicht seiner Frau aus Eifersucht in ein Kissen gedrückt hat, um sie aus niedrigen Beweggründe zu töten. Die Mutter von vier Kindern erstickte. Hintergrund der Tat sollen Trennungsabsichten der Ehefrau gewesen sein. Der Angeklagte hatte die Tat im Prozess stets bestritten.