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AfD im Osten zweitstärkste Partei.

Thüringens AfD-Landeschef Björn Höcke (r) und der AfD-Landtagsabgeordnete Stephan Brandner (l) reagieren am 24.09.2017 in Erfurt (Thüringen) nach der Veröffentlichung der ersten Prognosen zum Ausgang der Bundestagswahl 2017.
Thüringens AfD-Landeschef Björn Höcke (r) und der AfD-Landtagsabgeordnete Stephan Brandner (l) reagieren am 24.09.2017 in Erfurt (Thüringen) nach der Veröffentlichung der ersten Prognosen zum Ausgang der Bundestagswahl 2017. FOTO: Martin Schutt (dpa-Zentralbild)
Cottbus/Berlin. Die AfD ist im Osten Deutschlands bei der Bundestagswahl am Sonntag laut einer Hochrechnung zweitstärkste Partei. Erste Ergebnisse aus der Lausitz deuten auch hier auf große Stimmenanteile für die Rechtspopulisten hin. dpa/bob

Wie der MDR nach Infratest dimap (MDR) online berichtet, erreichte die AfD in den Ost-Ländern und dem Osten Berlins 21,5 Prozent der Stimmen. Wahlsieger ist auch im Osten die Union mit 26,5 Prozent, die Linke bekommt demnach 16,5 Prozent und die SPD 14,5 Prozent der Stimmen. Die FDP erreicht 8 Prozent der Stimmen, die Grünen 6 Prozent.

Der Berliner AfD-Vorsitzende Georg Pazderski sieht seine Partei als drittstärkste Kraft nach der Bundestagwahl an der Spitze der Opposition. „Wir werden als Oppositionsführer in den Bundestag einziehen und gute Arbeit leisten“, sagte er in Berlin. Das wäre sie jedoch nur bei einer Fortsetzung der Großen Koalition. Die SPD hat bereits angekündigt, in die Opposition gehen zu wollen.