Mit der vom Bund geplanten Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung dürfe dieser Bereich nicht zum Abhören freigegeben werden, sagte Kammerpräsident Udo Wolter am Mittwoch in Cottbus. Patienten müssten erwarten können, dass ihr Gespräch mit dem Arzt vertraulich behandelt wird und nichts davon nach außen dringt. Der Gesetzentwurf gefährde dies. Die Bundesregierung plant eine Ausdehnung staatlicher Überwachungsmaßnahmen auf bislang geschützte Berufsgruppen wie Anwälte, Journalisten und Ärzte.