Der Ärztemangel könne mit der Einführung von Parallelstrukturen nicht beseitigt werden, äußerte Verbandspräsident Udo Wolter gestern in Potsdam. Wolter bemängelte, dass im laufenden Modellprojekt am Medizinischen Zentrum Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz) sechs Ärzte tätig sind, denen drei Gemeindeschwestern zugeteilt worden seien (die RUNDSCHAU berichtete). Diese Region sei aber kein unterversorgtes Gebiet. (dpa/roe)