Daran beteiligten sich nach Polizeiangaben rund 320 Ärzte.
Der Marburger Bund verlangt eine Anhebung der Ärzte-Bezüge um 30 Prozent. Das Gehalt sei in vorhergehenden Tarifrunden verloren gegangen, sagte Kamprad. Einbußen gab es auch wegen der Abschaffung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Die Ärzte fordern die Erfassung und Bezahlung von Überstunden sowie längere Laufzeiten für ihre Arbeitsverträge.
Die Dresdner Uni-Ärzte fürchten ihrem Sprecher Sebastian Stehr zufolge weitere Einbußen, sollte ihr Klinikum zu Beginn nächsten Jahres das Dienstsystem auf Schichtbetrieb umstellen. Rund 80 Prozent der etwa 700 Ärzte am Universitätsklinikum sind laut Stehr von den Tarifverhandlungen betroffen. Die Dresdner Ärzte wollten heute am bundesweiten Ärzte-Protesttag in Berlin teilnehmen. (dpa/mb)