Damit startete der Minister zum Tag des Artenschutzes die Kampagne "Wir geben der Fledermaus ein Haus". Bis zur "Bat Night 2009" am letzten Augustwochenende könnten sich Bauherren und Hauseigentümer um diese Auszeichnung bewerben, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums. Beim Bauen müssen Belange des Fledermausschutzes berücksichtigt werden. Der Minister gab sich sicher, dass viele Bauherren dieser Initiative folgen und die Fledermäuse bei ihrer Wohnungssuche in Brandenburg unterstützen. Das Wohnheim der Sportschule war dank baulicher Maßnahmen an der Fassade zu einem erstklassigen Fledermausquartier geworden. Der Mitteilung zufolge können sich Bauherren um die Auszeichnung bewerben, die bei der Renovierung, Sanierung oder beim Neubau von Gebäuden Quartiermöglichkeiten vorbildlich erhalten beziehungsweise umfangreich neu schaffen. In Brandenburg kommen derzeit 18 Fledermausarten vor. Für viele von ihnen haben sich die Lebensbedingungen in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch verschlechtert. Durch Instandsetzung und Sanierung von Gebäuden gingen viele Fledermausquartiere verloren. Dabei könne ein Haus mit wenigen Handgriffen auch für Fledermäuse attraktiv werden, hieß es. Über die Möglichkeiten informiert eine Broschüre. dpa/ta