Rund 80 Prozent der Bevölkerung sind über eine öffentliche Kanalisation an Kläranlagen angeschlossen, sagte Agrar- und Umweltminister Dietmar Woid ke (SPD) gestern zum Beginn einer Tagung der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall in Potsdam. 1990 habe der Anschlussgrad an öffentliche Kläranlagen bei etwa 52 Prozent gelegen.
Damals habe nicht eine der größeren Abwasserbehandlungsanlagen den Anforderungen entsprochen. Mit dem jetzigen Stand nähere sich Brandenburg dem Ziel, die europäische Kommunalabwasserrichtlinie bis Ende 2005 zu erfüllen, meinte Woidke. Nach seinen Worten hat sich in dünn besiedelten Regionen auch der Einsatz zahlreicher dezentraler Lösungen bewährt. (dpa/ta)