Nein, nein, nicht etwa Geschenke, Festessen oder Feiertagsgestaltung. Sondern ihre Friseurbesuche.

Denn der regelmäßige Abstand zwischen zwei Friseurbesuchen – je nach Schnitt sollt dieser bei etwa vier bis acht Wochen liegen – muss unbedingt eingehalten werden. Wer also kurz vor Weihnachten sein Haar festlich zu einer Art Kopflametta verschönern lassen will, muss bereits im Herbst rückwärts rechnen und den angemessenen November-Termin planen.

Und das geht leider nicht immer auf. Denn unverständlicherweise haben Friseure manchmal auch Urlaub, freie Tage oder andere Klienten – und dann hat die planende Kundin sich geschnitten, nicht aber ihr Haar.

Die manchmal geringbeschopften Herren der Schöpfung begleiten diese weiblichen Überlegungen allermeistens nur mit einem verständnislosen Kopfschütteln. Und das wiederum zeigt den großen Abstand zwischen Männern und Frauen.

Denn heftiges Kopfschütteln bedeutet bei manchen Männern nicht nur Unverständnis. Es ersetzt bereits den Besuch beim Friseur.