Vertreter der Verwaltungen der BTU aus Cottbus und Senftenberg haben am gestrigen Mittwoch vom neuen Präsidenten erläutert bekommen, wie die Verwaltungsstruktur der neu gegründeten Universität aussehen soll. Zu den geplanten wesentlichen Veränderungen gehört dabei, dass dem Uni-Kanzler nicht mehr alle sechs Verwaltungsabteilungen unterstellt sein werden.

Der Bereich Forschung sowie die Lehre sind künftig den Vizepräsidenten Prof. Christiane Hipp beziehungsweise Prof. Matthias Koziol zugeordnet. Beide erhalten damit Personalverantwortung. Ihre Bereiche ziehen direkt in den Präsidialbereich ein. Prof. Jörg Steinbach will damit die auf Forschung orientierte Ausrichtung der Technischen Uni unterstreichen.

Mit dieser Struktur verabschieden sich Steinbach und sein BTU-Präsidium von der sogenannten Kanzler-Universität, die es bundesweit nur an wenigen Hochschulen gibt.

Des Weiteren will Steinbach den wichtigen Bereich Rechentechnik, Medien, Bibliothek/IKMZ von Prof. Claus Lewerenz enger an das Präsidium anbinden. Der BTU-Präsdent begründete die notwendigen Strukturanpassungen nach Angaben von Konferenzteilnehmern damit, dass sich die BTU eine doppelte Verwaltung nicht leisten könne.

Zugleich habe er versichert, dass es keine Kappung der Verwaltung geben werde. Und er halte sich an die von Brandenburgs Wissenschaftsministerin Sabine Kunst (parteilos) im Neugründungsprozess gegebene Zusicherung, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben werde. Die Schritte der Verwaltungszusammenführung sind den Angaben zufolge eng mit dem nichtwissenschaftlichen Personalrat um dessen Vorsitzende Corina Bär abgestimmt.

Nach seinem Amtsantritt im Juli hat Steinbach Mitte November sein neu gewähltes BTU-Präsidium vorgestellt. Jetzt folgt das Konzept der Verwaltungszusammenführung, während am Hochschulentwicklungsplan gearbeitet wird.