Dazu hätte es nämlich eines kompletten Führungsaustauschs bedurft.

Aber genauso wie schon zuvor die Neuwahl der Fraktionsführung fiel auch die Neubestimmung der Parteispitze halbherzig aus. Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir haben die grüne Wahlniederlage maßgeblich mitzuverantworten. Doch beide machen in herausgehobener Position weiter, als ginge sie das nichts an.

Was bleibt, ist die wenig komfortable Situation einer grünen Oppositionspartei, die noch dazu die kleinste ist, sich aber absehbar mit einer großen Koalition auseinandersetzen muss. Schwere Zeiten für die Grünen. politik@lr-online.de