Ralf Wendel, Professor für Kommunikationstechnik, erklärt: "Radiowellen sind elektromagnetische Wellen - wie Licht, nur länger." Spezielle Geräte im Turm verändern vor der Ausstrahlung Schnelligkeit und Stärke der Wellen. Sie betten damit Daten, zum Beispiel Live-Übertragungen von Spielen des FCE, in den Strom ein. Nur so können sie durch die Luft zum Radiogerät nach Hause fließen, wie in einem Meer. Das Gerät fängt sie daheim auf und wandelt sie in die ursprüngliche Schnelligkeit und Stärke um, damit sie für das menschliche Ohr hörbar werden. Professor Wendel: "Man kann diesen Ablauf mit einem Taxi vergleichen, das einen Koffer mit Musik transportiert, den der Empfänger - hier das Radio - zu Hause auspackt."