„Heute ist unser letzter Drehtag in Görlitz und es ist sehr sehr heiß. Aber die Zeit ist wie im Fluge vergangen, weil es wirklich tolle Dreharbeiten waren an einem wunderbaren Ort mit wunderbaren Leuten“, sagte Götz Schubert.

Seit Mitte Juli stand Schubert („Der Turm“) als Ermittler Burkhard „Butsch“ Schulz gemeinsam mit Yvonne Catterfeld („Die Schöne und das Biest“) als Viola Delbrück in der Neißestadt und Umgebung vor der Kamera. In seinem ersten Fall ist das Ermittlerduo mit einem jungen polnisch-deutschen Paar konfrontiert, das auf seiner chaotischen Flucht Tod, Angst und Zerstörung hinterlässt.

Als Schauplätze für die insgesamt 22 Drehtage dienten nicht nur die Görlitzer Altstadt, sondern auch ein altes Schloss und der Berzdorfer See. In „Görliwood“ seien zwar schon viele internationale Filme entstanden - aber tatsächlich als Görlitz sei die Stadt nie gezeigt worden, erklärte Müller. In „Wolfsland“ sei die Stadt gewissermaßen „der dritte Protagonist.“ Die Entscheidung, an der Neiße zu drehen, habe sich als richtig erwiesen, meinte die Produzentin. „Nette Menschen, tolle Plätze.“ Das Team würde gern wiederkommen, so Müller.

Der Krimi wirft laut MDR ein neues Licht auf die „spannungsvolle Grenzstadt an der Neiße.“ Kommt er gut an, könnte eine Reihe daraus werden. Konzept und Buch stammen von Sönke Lars Neuwöhner und Sven Poser („Tatort“). Regisseur ist André Erkau („Tatort“). Produziert wird „Wolfsland“ von der Molina GmbH im Auftrag von MDR und ARD Degeto für das Erste. Zu sehen ist der Film vorausichtlich im April 2016 - der Sendetermin an einem Donnerstagabend steht schon fest.