Für den Schwarzheider Werkleiter der Feurer Febra GmbH, Achim Ungerer, ist eine Teilnahme an der Konferenz in Cottbus für einen Mittelständler der Region beinahe unverzichtbar. "Ich komme in Kontakt mit anderen Firmen und Wissenschaftlern", sagt Ungerer, der mit 80 Mitarbeitern Kunststoffteile für die Autoindustrie herstellt und zuliefert. Am meisten drückt ihn der demografische Wandel. "Fachkräfte finden wir noch. Aber ich brauche auch Nachwuchs in den weniger qualifizierten Berufen." Er erhoffe sich, hierfür Anregungen zu bekommen.

Danny Körber von der Forster System-Montage-Technik GmbH ist schon neugierig, welche Innovationen in der Modellfabrik vorgestellt werden. Der Werksstudent soll vor allem die Augen offen halten und der Geschäftsführung von Lösungen berichten, wie Digitalisierung und Vernetzung mit der Wissenschaft das Unternehmen voranbringen können. Die Forster arbeiten für die Deutsche Bahn. "Da sind Innovationen immer gefragt", betont Körber, der nach seiner Bachelorarbeit gute Jobaussichten in Forst hat.

Bei solchen Konferenzen geht es für Jan Weise, Niederlassungsleiter der Wisag Elektrotechnik in Cottbus, oft um Synergien mit anderen Unternehmen. "Wir stellen nichts her, richten Anlagen für unsere Kunden ein", sagt Weise. Aber in Sachen Energiekosten- oder Instandhaltungskosten-Management müsse man ständig auf dem neuesten Stand sein.