Bei den Raubzügen erbeuteten sie zwischen Februar 2008 und September 2009 rund 110 000 Euro. Die Angeklagten waren bereits früher bei der Polizei bekannt, der Ältere auch wegen Raubes. Das Urteil kann beim Bundesgerichtshof angefochten werden. Die Männer hatten die Märkte meist kurz nach Öffnung oder Ladenschluss überfallen, das Personal mit einer unechten Pistole bedroht und so gezwungen, Tresore zu öffnen und die Tageseinnahmen herauszugeben. Sie waren im September 2009 gefasst worden. Auf ihre Spur waren die Ermittler durch ein Blitzerfoto gekommen, das rund ein Jahr zuvor kurz nach einem Überfall auf der Flucht im Großraum Dresden entstanden war. dpa/mb