Nach der großen Resonanz im Vorjahr ruft der Wettbewerb im Rahmen des Landesprogramms "Weltoffenes Sachsen" zum zweiten Mal Sachsens Schülerinnen und Schüler auf, Antworten gegen rechtsextremistische Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung zu finden.
"Effektive Aufklärung und gezielte Information über die Auswüchse rechtsextremistischen Handelns sind gerade für junge Menschen wichtig. Hier setzt unser Schülerwettbewerb an: er fordert und fördert das Nachdenken über die Feinde der Freiheit. Mein Ziel ist es, Jugendliche für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu begeistern und sie für die Gefährlichkeit von rechtsextremistischem Gedankengut zu sensibilisieren", sagte Justizminister Geert Mackenroth zum Anliegen des Wettbewerbs.
Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 9. Ab dieser Klassenstufe wird an den Schulen Rechtskundeunterricht gehalten. Für die Beiträge sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: es können - einzeln oder in Gruppenarbeit - Aufsätze, Reportagen, Videos, Collagen, Spielszenen etc. erstellt werden. Lehrer, Staatsanwälte, Richter und Rechtsanwälte stehen den Schülern gern mit Rat und Tat zur Seite. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2007. Eine Jury entscheidet über die besten Beiträge. Die jeweils drei besten Arbeiten der Klassenstufen 9/10 und 11/12 werden mit Geldprämien von 500, 250 und 100 Euro belohnt; im übrigen locken weitere Preise. Im Frühjahr 2007 findet die Preisverleihung mit Staatsminister
Geert Mackenroth statt. Weitere Informationen und die Teilnahmeunterlagen sind im Internet unter www.justiz.sachsen.de zu finden. (pm/mb)