Was macht das Ehrenamt für Sie interessant?

H elfen macht einfach Spaß. Ich habe einen ziemlich anstrengenden Job, muss schwierige Entscheidungen treffen. Und mir geht es nicht anders als vielen anderen auch: Es sind manchmal auch unangenehme Entscheidungen, die zu treffen sind. Jetzt habe ich die wunderbare Gelegenheit, meine soziale Seite in den Verein einzubringen und dazu beizutragen, in Not geratenen Menschen zu helfen. Da ist dieses Amt doch ein schöner Ausgleich für den Beruf .

Warum hat es einen Wechsel an der Spitze des Vereins gegeben?

Thomas Klatt ist ein sehr guter Vorsitzender gewesen, hat das mit viel Herz, Verstand und Sympathie gemacht. Aber er hat sich beruflich verändert, und das war verbunden mit einem örtlichen Wechsel. Deshalb konnte er Beruf und Ehrenamt nicht mehr miteinander vereinbaren .

Was werden Sie als Erstes tun in der neuen Verantwortung?

Der Verein wird sich weiter für die Zukunft ausrichten, das heißt unter anderem, dass wir schnelle Wege und eine ständige Erreichbarkeit herstellen. Denn darauf kommt es ja oft an, wenn man helfen will. Wir werden auch etwas für die Weiterentwicklung der medialen Strukturen tun. Damit meine ich zum Beispiel den Aufbau einer Homepage im Internet, auf der jeder zu jeder Zeit sehen kann, wer wir sind und was wir gerade machen. Also Transparenz schaffen. Wir ist ein gutes Stichwort, denn ich mache es natürlich nicht allein. Die Vereinsarbeit ist mit der Wahl eines neuen Vorstandes und den festgelegten Aufgaben und Verantwortlichkeiten auf mehrere Schultern verteilt und sehr gut aufgestellt. Ich bin als Teammitglied nicht Alleinkämpfer, sonst wär es gar nicht machbar. Ich bin übrigens froh, dass das Medienhaus der Lausitzer Rundschau und die Geschäftsführung sich klar positioniert haben und den Verein weiterhin unterstützen werden. Letztlich geht es darum, den Verein weiter nach vorne zu bringen, damit er vielen, vielen Menschen hier in der Region helfen kan n.

Wird der Verein auch künftig in der Region unterwegs sein?

Selbstverständlich. In dem Zusammenhang möchte ich den vielen Helfern, lokalen Spendenbeiräten und Mitarbeitern der Rundschau danken, die dem Verein nun schon seit vielen Jahren die Treue halten und auch in diesem Jahr wieder für ein schönes Weihnachtsfest bei bedürftigen Familien sorgen.

Ganz persönlich: Was wünschen Sie sich zu Weihnachten?

Ich wünsche mir ein fröhliches Fest ganz in Familie, so wie wir es schon in den vergangenen Jahren gefeiert haben und natürlich strahlende Kinderaugen!

Mit Sabine Thierfelder

sprach Johannes M. Fischer

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Zum themaSabine Thierfelder wurde am 27. Februar 1971 geboren. Sie wuchs in der Nähe von Cottbus auf, besuchte hier die Schule und studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der BTU Cottbus. Seit 2000 ist sie Personalleiterin der Lausitzer Rundschau. Ihre Hobbys: meine Familie, meine Freunde, ein gutes Buch, Sport.Spenden an „Wir helfen“ unter: Konto 3302 118 200, Bankleitzahl 180 500 00, Sparkasse Spree-Neiße.