Allerdings sei die Domowina grundsätzlich bereit, künftig als Träger für ein neu zu schaffendes „Haus der sorbischen Sprache“ zu fungieren, in dem der Domowina-Verlag, das Witaj-Sprachzentrum und Teile der Stiftungsverwaltung aufgehen könnten.

Die Sorben erhalten jährlich 16,8 Millionen Euro vom Bund sowie den Ländern Sachsen und Brandenburg. Wegen steigender Ausgaben reicht die Summe aber nicht aus, um ihre seit Jahrzehnten bestehenden Kultureinrichtungen zu finanzieren.