Minister Jörg Vogelsänger (SPD) will sich die ersten Entsorgungsarbeiten ansehen. Bereits Anfang der 1990er-Jahre sollte das Gelände beräumt werden, doch dafür zuständige Firmen kamen dem nur bedingt nach. Laut Ministerium handelt es sich um 53 850 Kubikmeter Altlasten, die die Umwelt gefährden. Ein von dem Ressort bezahlter Zaun wurde gestohlen. Es sei nicht gelungen, die früheren Eigentümer haftbar zu machen.

Auf der drei Hektar großen Deponie waren in der DDR Erdöl- und Chemieabfälle abgeladen worden. Die Sanierung der "Großen Hölle", wie das Gelände in der Region genannt wird, kostet rund zehn Millionen Euro.