Über 80 Prozent der EU-Fördermittel fließen in Mitgliedsländer, die in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung noch zurückliegen. Dazu gehört beispielsweise ganz Ostdeutschland. Brandenburg zählt zu diesen sogenannten Konvergenzregionen und erhält deshalb zurecht weiterhin diese starke Förderung, die in den kommenden sieben Jahren nur 200 Millionen Euro unter der alten Förderung liegt.

Wie schätzen Sie die Entwicklung in Brandenburg ein“
Wir glauben, dass Brandenburg auf dem richtigen Weg in der wirtschaftlichen Entwicklung ist. In den vergangenen 15 Jahren wurden hier beachtliche Leistungen erreicht. In Brüssel sehen wir Brandenburg als eine Partnerregion.

Was bedeutet das„
Das ist in zweierlei Hinsicht zu verstehen. Einmal haben wir als EU mit Brandenburg in den vergangenen Jahren sehr gut zusammengearbeitet. Zum anderen haben wir den Eindruck, dass hier partnerschaftlich diskutiert wird, wie die finanziellen Mittel am besten eingesetzt werden können, um das Land voranzubringen. Brandenburg kann da eine Reihe von Erfolgsgeschichten aufweisen. Ein gutes Beispiel ist unter anderen ein biotechnisches Kompetenzzentrum in Luckenwalde, wo Fördermittel der EU genutzt wurden, um die Entwicklung voranzubringen.

EU-Gelder sind also in Brandenburg in guten Händen“
Ja.
Mit DIRK AHNER
sprach Maiken Kriese