Das im Sächsischen Hauptstaatsarchiv aufbewahrte Dokument, mit dem die schriftlichen Überlieferung zur Dresdner Geschichte beginnt, ist aus konservatorischen Gründen nur bis zum 14. Mai zu sehen, sagte gestern der Direktor der Städtischen Museen, Werner Barlmeyer. Die Urkunde über einen Schiedsspruch vom 31. März 1206 hat die Ortsmarke "Dresdene". Die Schau "Das erste Mal" wird am Abend eröffnet.
Die Zeile "Acta sunt hec Dresdene. . ." (Geschehen ist dies zu Dresden) ist laut Barl meyer der erste schriftliche Nachweis über den Ort an der Elbe. Das Wort "Dresdene" auf dem Original ist nur noch schwer zu erkennen. Das Papier beurkundet ein Urteil des Schiedsgerichts über den Abriss einer illegal vom Burggrafen von Dohna errichteten Burg. (dpa/mb)