Der Bitterfelder Weg, auf dem Autoren in der DDR durch Arbeit in Betrieben einen engeren Kontakt zum Volk herstellen sollten, führte sie 1960 nach Hoyerswerda, wo sie bis 1968 wohnte.

Aus ihren Erfahrungen im Kombinat Schwarze Pumpe entstand 1961 der Kurzroman "Ankunft im Alltag". Er gab der Ankunftsliteratur den Namen.

Weitere bekannte Bücher: die Erzählungen "Die Frau am Pranger" (1956), "Das Geständnis" (1960), "Die Geschwister" (1963), das Tagebuch einer Sibirienreise: Das grüne Licht der Steppen (1965). Posthum veröffentlicht: "Franziska Linkerhand" (Roman, unvollendet, 1974, vollständige Neuausgabe 1998).

Von 1959 bis 1964 war sie in zweiter Ehe mit dem Schriftsteller Siegfried Pitschmann verheiratet, mit dem sie mehrere gemeinsame Werke schuf. Zwei weitere Ehen folgten.

Von 1968 bis zu ihrem Tod wohnte sie in Neubrandenburg.

Dieser lebenshungrigen Schriftstellerin war ein langes Leben nicht vergönnt. Nicht einmal 40-jährig starb sie am 20. Februar 1973 in Berlin an Krebs.