"Die Kunst der Raumgestaltung ist für die Illusion im Film von elementarer Bedeutung", sagte Museumsdirektorin Ursula von Keitz. Die Einrichtung und räumliche Proportionen könnten etwa den sozialen Status der Protagonisten zeigen.

In sieben Räumen sind über 400 Exponate aus Ufa-Werken, Defa-Filmen und aktuellen Produktionen der Babelsberger Studios ausgestellt. Thematisiert werden der Produktionsprozess von der Buch-Vorlage bis zum fertigen Szenenbild und das Zusammenspiel zwischen Szenenbildner und Schauspielern, Kameraleuten oder Regisseuren. Anhand der Raumschiff-Modelle für die Dreharbeiten von "Der schweigende Stern" (1960), "Signale" (1970) und "Eolomea" (1972) können Besucher sehen, wie für Science Fiction-Filme Weltraum-Szenen entstanden sind. Für Märchenfilme wurden fantastische Landschaften erschaffen. Eine beliebte Kulisse für historische Filme waren preußische Schlösser - etwa als Ersatz für das zerstörte Berliner Schloss.