Dies sieht die geplante Umstrukturierung vor, die Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD) und Forstbetriebsdirektor Hubert Kraut am Dienstag in Potsdam vorstellten.

Im Landesbetrieb Forst Brandenburg sind derzeit 2400 Mitarbeiter tätig. 2015 sollen es noch rund 1500 Beschäftigte sein, so Vogelsänger. Durch die Umstrukturierung will das Land 75 Millionen Euro jährlich sparen. Der Start soll am 1. Januar 2011 sein.

Eines der Hauptziele der Reform sei eine strikte Trennung von hoheitlichen und wirtschaftlichen Aufgaben, so Kraut. Bislang seien etwa Mitarbeiter für Verträge mit Baufirmen zuständig und müssten als Träger öffentlicher Belange bei Bauvorhaben gleichzeitig Stellungnahmen abgeben. Ein weiteres Ziel sei die Waldbewirtschaftung ohne Zuschüsse des Landes. Vogelsänger betonte, dass der Personalabbau sozialverträglich gestaltet werde. Betriebsbedingte Kündigungen schloss er aus. Rund 200 Mitarbeiter, die weder durch Altersteilzeit oder Rente ausscheiden, müssten in andere Teile der Verwaltung vermittelt werden, wie der Bereich Straßenwesen, Polizei, Justiz, Feuerwehren und Finanzverwaltung.