Wie Staatskanzlei-Chef Stanislaw Tillich (CDU) informierte, betragen die direkten Flutschäden in Sachsen 6,1 Milliarden Euro.
"In diesem Rahmen werden wir den Einstieg in ein innovatives, fachübergreifendes Schutzkonzept finanzieren." Dem präventiven Hochwasserschutz solle dabei besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Der Schwerpunkt zur Beseitigung der Hochwasserschäden liege auf der Wiederherstellung der Gewässerinfrastruktur.
Hochwasserschutz gebe es in Sachsen nicht erst seit der Flutkatastrophe. Schon davor habe dieser einen Haushaltsschwerpunkt seines Ressorts gebildet, betonte Flath. Für das Jahrtausendhochwasser seien die bisherigen Schutzmaßnahmen jedoch nicht ausgelegt gewesen. In diesem Jahr waren für den Hochwasserschutz 35,5 Millionen Euro eingestellt. Im kommenden Jahr sollen es einschließlich der EU-Gelder 82 Millionen Euro sein. 2004 beläuft sich die Summe nach dem Etatentwurf dann auf 87 Millionen Euro. (dpa/bra)