Außerdem gibt es am 5. Juli einen Tag voller "Messegeschichte(n)", bei denen die Besucher Einblicke in die Historie des Messewesens sowie in die Beziehungen zwischen Messe, Stadt, Kunst und Kultur erhalten sollen.

Nach der Wende stand die Messe am Scheideweg: Die Universalmessen, die zweimal im Jahr stattfanden, sowie die Handelshäuser in der City und das Alte Messegelände waren international nicht mehr wettbewerbsfähig. Die Messe ging deshalb zu einem Fachkonzept über. "Unter den Messestandorten in Deutschland hat es Leipzig jetzt unter die Top Ten geschafft", sagte Harald Kötter, Sprecher des Ausstellungs- und Messe-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft (Auma). Laut Messegesellschaft stieg der Umsatz von 68,9 Millionen Euro 2011 auf 88,1 Millionen Euro 2013.

Dennoch ist es laut Auma bis zu den nächstplatzierten Standorten Nürnberg mit 192,8 Millionen Euro und Berlin mit 187,6 Millionen Euro ein großer Abstand. Spitzenreiter ist Frankfurt mit 544 Millionen Euro.