Der Verein leiste mit Infoständen, Schulveranstaltungen und Beratungsangeboten einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung und Enttabuisierung der gefährlichen Krankheit und damit zu ihrer Bekämpfung. Das Geld soll für Öffentlichkeitsarbeit und zur Erweiterung der Ausstattung der Cottbuser Beratungsstelle eingesetzt werden, hieß es. Der Verein ist seit sechs Jahren aktiv.

In Deutschland leben heute nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts rund 78 000 Menschen mit HIV und Aids, davon sind etwa 80 Prozent Männer. In Brandenburg wurden im vergangenen Jahr 49 neue HIV-Fälle diagnostiziert. Insgesamt sind zwischen Elbe und Oder 780 Menschen mit dem HI-Virus infiziert.

Dazu kämen noch einmal etwa 360 Menschen, die von ihrer Infektion noch nichts wissen, hieß es.