"Eine zunächst geplante Kürzung um 50 000 Euro im Vergleich zu diesem Jahr konnte abgewendet werden", sagte das Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestages, Michael Luther (CDU), gestern in Berlin.
Die Stiftung begrüßte zwar, dass die Mittel nicht weiter gekürzt wurden. "Das ist aber zu wenig, wir hatten mit acht Millionen Euro gerechnet", sagte Direktor Marko Suchy. "Schließlich mussten wir von 2004 bis 2006 in Stufen Kürzungen der Bundesmittel um 500 000 Euro hinnehmen. Unsere Einsparmöglichkeiten sind vollständig ausgereizt." Nach seinen Angaben zahlt Sachsen derzeit pro Jahr rund 5,45 Millionen, Brandenburg rund 2,5 Millionen an die Stiftung.
Das Mitglied im Parlamentarischen Beirat der Stiftung für das sorbische Volk, Maria Michalk (CDU), betonte, die Kontinuität der Bundesförderung im Vergleich zu 2006 sei ein erfreuliches Signal für die Sorben. (dpa/mb)