Die Behörde ist in Sachsen für die Bearbeitung der Opferrenten zuständig. Die Rente von 250 Euro steht DDR-Bürgern zu, die aus politischen Gründen mindestens ein halbes Jahr lang im Gefängnis saßen.
Das Gros der Anfragen kam mit 5806 von Menschen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren. Von den unter 40-Jährigen gab es lediglich 96.
Hauptgründe für eine Zurückweisung der Anträge seien entweder eine zu kurze Haftzeit oder ein zu hohes Einkommen. Das monatliche Einkommen des Empfängers darf nicht über 1053 Euro liegen, bei Verheirateten nicht über 1404 Euro. Renten und vergleichbare Leistungen werden nicht in die Berechnung einbezogen. Gründe für eine Ablehnung könnten auch eine Tätigkeit als Stasi-IM sein. (dpa/ta)